Reporting

CSRD-Software wechseln: Wann sich ein Anbieterwechsel wirklich lohnt

Ein Wechsel der CSRD-Software lohnt sich vor allem, wenn Daten trotz Tool weiterhin in Excel nachbearbeitet werden, regulatorische Änderungen zu langsam einfließen, Audit Trail und Datenherkunft fehlen oder die Lösung mehr abdeckt und kostet, als das Unternehmen nach dem Omnibus-Update tatsächlich benötigt.
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Warum Unternehmen ihre CSRD-Software jetzt neu bewerten sollten

Viele CSRD-Softwareentscheidungen wurden 2023 oder 2024 getroffen – unter Annahmen, die heute nicht mehr gelten. Seit dem 18. März 2026 ist die Omnibus-Richtlinie (EU) 2026/470 in Kraft: Nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und über 450 Mio. Euro Jahresumsatz sind ab dem Geschäftsjahr 2027 CSRD-berichtspflichtig. Die verpflichtenden ESRS-Datenpunkte wurden um rund 57–61 % reduziert, sektorspezifische Standards entfallen als verbindliche Vorgabe.

Für viele Unternehmen bedeutet das: Die Software, die vor zwei Jahren für ein maximales, sektorspezifisches CSRD-Reporting ausgelegt wurde, ist heute überdimensioniert – oder das Unternehmen fällt ganz aus der Berichtspflicht und braucht stattdessen eine schlankere Lösung für VSME, CO₂-Bilanzierung oder Kundenanfragen entlang der Lieferkette.

Gleichzeitig zeigt der erste Reporting-Zyklus vielen Teams erst in der Praxis, welche Funktionen wirklich zählen. Die beste Softwareentscheidung von vor zwei Jahren muss heute nicht mehr die beste sein – weder regulatorisch noch operativ.

8 Anzeichen, dass Sie Ihre CSRD-Software wechseln sollten

Typische Warnsignale sind manuelle Nacharbeit in Excel, langsame regulatorische Updates, eine umständliche doppelte Wesentlichkeitsanalyse, fehlender Audit Trail, hohe versteckte Zusatzkosten, schwacher fachlicher Support und Software, die nur CSRD statt mehrerer ESG-Pflichten abdeckt.

  1. Ihre Mitarbeiter arbeiten trotz Software hauptsächlich mit Excel. Wenn Daten exportiert, händisch bearbeitet und wieder importiert werden müssen, erfüllt die Software ihren eigentlichen Zweck, nur teilweise.
  2. Regulatorische Änderungen werden zu langsam umgesetzt. Nach Omnibus I und der laufenden ESRS-Revision muss sich eine CSRD-Software zügig an neue Schwellenwerte, vereinfachte Datenpunkte und künftige Omnibus-Pakete anpassen können.
  3. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist unnötig kompliziert. IROs, Bewertungen, Stakeholder-Einbindung, Dokumentation und Ergebnisse sollten strukturiert und nachvollziehbar abgebildet sein, nicht über verstreute Tabellen.
  4. Datenherkunft und Änderungen sind nicht nachvollziehbar. Fehlender Audit Trail, fehlende Data Lineage, unklare Versionierung oder Freigaben erschweren die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern erheblich.
  5. Ihre Software ist zu teuer für das, was Sie tatsächlich nutzen. Gerade große Enterprise-Suiten sind häufig auf multinationale Konzerne mit paralleler Finanzberichterstattung ausgelegt – ein Zuschnitt, der für viele Mittelständler nicht passt.
  6. Jeder zusätzliche Nutzer verursacht hohe Zusatzkosten. Versteckte Kosten für Sitzplätze erschweren die Skalierung.
  7. Support bedeutet hauptsächlich Tickets und lange Wartezeiten. Bei einer regulatorischen Materie wie CSRD/ESRS ist fachlicher Support – nicht nur technischer – besonders wichtig.
  8. Die Software deckt ausschließlich CSRD ab. Unternehmen benötigen ESG-Daten zunehmend mehrfach: für VSME, CO₂-Bilanzierung, EUDR, PPWR, EU-Taxonomie oder LkSG/CSDDD. Daten sollten einmal erhoben und mehrfach genutzt werden können.

Aus der Praxis: Unternehmen merken häufig erst während der ersten Datenerhebung, ob eine Software wirklich zu ihren Prozessen passt. Besonders kritisch wird es, wenn ESG-Daten außerhalb der Plattform nachbearbeitet werden müssen oder Verantwortlichkeiten und Änderungen nicht nachvollziehbar dokumentiert werden können.

CSRD-Software wechseln oder beim bestehenden Anbieter bleiben?

Einzelne fehlende Funktionen oder kleinere Schulungsprobleme rechtfertigen meist keinen Wechsel. Strukturelle Probleme wie fehlender Audit Trail, dauerhaft hoher manueller Aufwand, stark steigende Kosten oder fehlende regulatorische Updates sprechen dagegen klar für einen Marktvergleich.

Problem Bleiben / optimieren Wechsel prüfen
Einzelne Funktion fehlt
Kleinere Schulungsprobleme
Schlechter Support
Dauerhaft hoher manueller Aufwand (Excel-Nacharbeit)
Fehlende regulatorische Updates
Fehlender Audit Trail
Stark steigende Kosten
Zentrale Anforderungen fehlen (z. B. Wesentlichkeitsanalyse)
Schlechte Datenexportmöglichkeiten
Andere ESG-Regulatorik benötigt (VSME, CO₂, EUDR, PPWR)

Was kostet es, nicht die CSRD-Software zu wechseln?

Die Kosten des Nicht-Wechselns entstehen nicht durch eine einzelne Rechnung, sondern durch wiederkehrenden manuellen Aufwand, Excel-Nacharbeit, externe Beratung, Fehlerkorrekturen und ineffiziente Freigabeprozesse – oft über mehrere Berichtsjahre hinweg.

Die meisten Unternehmen fragen zuerst: "Was kostet der Wechsel?" Wirtschaftlich relevanter ist jedoch die Gegenfrage: "Was kostet es, nicht zu wechseln?"

In die Kosten der aktuellen Lösung fließen typischerweise ein:

  • Arbeitsstunden für manuelle Datenpflege und Excel-Nacharbeiten
  • Schulungsaufwand, der trotz Software nicht sinkt
  • Ineffiziente Freigabeprozesse und Rückfragen
  • Zusätzliche externe Beratung für Lücken der Software
  • Fehlerkorrekturen und Nacharbeit vor der Prüfung
  • Lizenzkosten für Zusatzmodule, Schnittstellen und Sitzplätze
  • Aufwand für die Audit-Vorbereitung, wenn Datenherkunft unklar ist
  • Opportunitätskosten, weil Zeit für Strategie statt Dateneingabe fehlt

Eine einfache Orientierung:

Kosten der aktuellen Lösung = Lizenzkosten + interne Arbeitszeit + externe Beratung + Zusatztools + Fehler- und Prüfungsaufwand

Wechselkosten = Migration + Onboarding + Schulung + neue Lizenz

Ein einmaliger Wechselaufwand ist häufig günstiger als mehrere weitere Jahre mit einer ineffizienten Lösung – insbesondere wenn sich die Kosten des Nicht-Wechselns jährlich wiederholen, während der Wechselaufwand einmalig anfällt.

So wechseln Sie Ihre CSRD-Software in 6 Schritten

Direct Answer: Ein CSRD-Softwarewechsel gelingt strukturiert in sechs Schritten: Probleme dokumentieren, Anforderungen neu definieren, Datenexport prüfen, Anbieter vergleichen, Migration und Onboarding planen und den Wechsel vor dem nächsten Reporting-Zyklus abschließen.

Schritt 1: Probleme mit der aktuellen Lösung dokumentieren

Statt "das Tool gefällt uns nicht" konkrete KPIs erfassen: Zeitaufwand pro Datenpunkt, Kosten pro Modul, Nutzerzufriedenheit, Anteil manueller Arbeit, fehlende Funktionen, durchschnittliche Supportzeiten.

Schritt 2: Anforderungen neu definieren

Was hat Ihr Team aus dem bisherigen Tool gelernt? Welche Regelwerke sind nach dem Omnibus-Update tatsächlich noch relevant – CSRD/ESRS, VSME, CO₂, EUDR, PPWR, LkSG/CSDDD?

Schritt 3: Datenexport prüfen

Besonders wichtig sind Stammdaten, historische ESG-Kennzahlen, IROs und Wesentlichkeitsbewertungen, Dokumentationen und Nachweise, Kommentare und Anhänge sowie Nutzer- und Freigabestrukturen.

Schritt 4: Neue Anbieter vergleichen

Nicht 50 Anbieter sichten, sondern eine strukturierte Shortlist anhand klarer Kriterien bilden (siehe Vergleichstabelle weiter unten).

Schritt 5: Migration und Onboarding planen

Altes und neues System können für eine Übergangsphase parallel betrieben werden, um Datenverluste zu vermeiden.

Schritt 6: Wechsel vor dem nächsten Reporting-Zyklus abschließen

Ein Wechsel mitten in einer laufenden Datenerhebung ist deutlich risikoreicher als ein Wechsel zwischen zwei Zyklen.

Wann sollte man die CSRD-Software wechseln?

Geeignete Zeitpunkte für einen Wechsel sind der Abschluss eines Reporting-Zyklus, der Zeitraum vor einer Vertragsverlängerung oder vor dem Kauf zusätzlicher Module. Unmittelbar vor einer kritischen Reporting-Deadline sollte dagegen nicht mehr gewechselt werden.

Ein Wechsel eignet sich besonders:

  • Nach Abschluss eines Reporting-Zyklus
  • Vor Beginn einer neuen Datenerhebung
  • Vor einer Vertragsverlängerung
  • Bevor zusätzliche Module gekauft werden
  • Bei Änderungen der regulatorischen Anforderungen, etwa durch weitere Omnibus-Pakete
  • Wenn neue Standorte oder Tochtergesellschaften hinzukommen
  • Wenn ESG-Prozesse im Unternehmen ohnehin neu strukturiert werden

Wann sollte man besser nicht wechseln?

Unmittelbar vor einer kritischen Reporting-Deadline ist eine saubere Migration kaum mehr möglich. Auch mitten in einer laufenden doppelten Wesentlichkeitsanalyse oder kurz vor einer externen Prüfung ist ein Wechsel riskant. In solchen Fällen ist es sinnvoller, den aktuellen Zyklus mit der bestehenden Software abzuschließen und den Wechsel gezielt für den Übergang danach zu planen.

Checkliste: Ist es Zeit, Ihre CSRD-Software zu wechseln?

Je mehr der folgenden Fragen Sie mit Nein beantworten, desto eher lohnt sich ein struktureller Marktvergleich – als grobe Orientierung gilt: ab etwa sechs ungelösten Punkten sollte ein Anbieterwechsel ernsthaft geprüft werden.

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein:

  • Arbeiten wir regelmäßig außerhalb der Software in Excel?
  • Können wir jederzeit nachvollziehen, woher ein ESG-Datenpunkt stammt?
  • Werden regulatorische Änderungen zeitnah in der Software umgesetzt?
  • Können Wirtschaftsprüfer Daten und Änderungen selbstständig nachvollziehen?
  • Ist die doppelte Wesentlichkeitsanalyse vollständig in die Software integriert?
  • Sind unsere Mitarbeiter mit der Bedienung zufrieden?
  • Nutzen wir einen Großteil der Funktionen, für die wir bezahlen?
  • Können Daten einfach und vollständig exportiert werden?
  • Können bestehende ESG-Daten für mehrere Berichtspflichten mehrfach genutzt werden?
  • Erhalten wir bei fachlichen Fragen schnell kompetente Unterstützung?
  • Unterstützt die Software auch unsere künftigen ESG-Anforderungen (z. B. VSME, CO₂, EUDR, PPWR)?

Auswertung (als Orientierung, nicht als exakte Kennzahl):

0–2 kritische Punkte: Ein Wechsel ist aktuell vermutlich nicht notwendig.

3–5 kritische Punkte: Ein struktureller Marktvergleich ist sinnvoll.

6 oder mehr kritische Punkte: Ein Anbieterwechsel sollte ernsthaft geprüft werden.

Wie aufwendig ist der Wechsel einer CSRD-Software?

Der Aufwand hängt vor allem von der Datenportabilität der bisherigen Software ab. Stammdaten, historische Kennzahlen, IROs, Wesentlichkeitsbewertungen und Dokumentationen lassen sich in der Regel strukturiert exportieren und in ein neues System übernehmen, sofern der neue Anbieter definierte Importformate unterstützt.

Was bedeutet ein Wechsel der CSRD-Software? Ein CSRD-Softwarewechsel bezeichnet die Migration bestehender ESG- und Reporting-Daten von einer bestehenden Softwarelösung zu einem neuen Anbieter – einschließlich Stammdaten, historischer Werte, Wesentlichkeitsanalyse und Nutzerstrukturen.

Bei der Migration werden typischerweise folgende Datenarten unterschieden:

  • Stammdaten (Unternehmensstruktur, Standorte, Tochtergesellschaften)
  • ESG-Kennzahlen und historische Werte
  • ESRS-Datenpunkte
  • Wesentlichkeitsanalyse und IRO-Bewertungen
  • Dokumente und Nachweise
  • Verantwortlichkeiten und Freigabestrukturen
  • Nutzerkonten und Rollen

Ein häufiger Einwand lautet: "Wir würden gerne wechseln, aber wir haben schon so viele Daten im alten System." In der Praxis lässt sich der Großteil dieser Daten über Excel/CSV-Exporte, strukturierte Berichts-PDFs und Dokumentenarchive übernehmen – der Aufwand liegt weniger im technischen Export als in der sauberen Zuordnung zu den Datenpunkten des neuen Systems.

Wichtig für die Zukunft: Datenportabilität sollte bereits bei der Auswahl der nächsten Software ein zentrales Kriterium sein, damit sich Unternehmen nicht erneut in einen Tool-Lock-in begeben.

Worauf sollten Sie bei einer neuen CSRD-Software achten?

Zu den wichtigsten Auswahlkriterien zählen CSRD/ESRS-Abdeckung, Unterstützung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse, Audit Trail und Data Lineage, Datenimport und -export, regulatorische Update-Fähigkeit, Skalierbarkeit sowie eine transparente Preisstruktur.

Kriterium Worauf Sie achten sollten
CSRD/ESRS-Abdeckung Deckt der Anbieter die aktuellen, vereinfachten ESRS-Anforderungen nach Omnibus I ab?
Doppelte Wesentlichkeitsanalyse Ist ein IRO-Katalog inklusive Stakeholder-Dialog integriert oder muss bei null begonnen werden?
Audit Trail & Data Lineage Sind Datenherkunft, Änderungen und Freigaben lückenlos und automatisch dokumentiert?
Rollen & Rechte / Freigabeprozesse Lassen sich Verantwortlichkeiten entlang der echten Unternehmensstruktur abbilden?
Prüferzugang Können Wirtschaftsprüfer eigenständig und nachvollziehbar auf relevante Daten zugreifen?
Datenimport / Datenexport Wie strukturiert lassen sich bestehende Daten übernehmen und bei Bedarf wieder exportieren?
APIs / Schnittstellen Gibt es Anbindungen an bestehende ERP-, Finance- oder HR-Systeme?
Regulatorische Updates Wie schnell werden neue Anforderungen (z. B. weitere Omnibus-Pakete) eingespielt?
Benutzerfreundlichkeit Arbeiten Fachabteilungen direkt in der Software oder weiterhin in Excel?
Implementierungsdauer Wie lange dauert die Einführung realistisch, inklusive Migration bestehender Daten?
Support & ESG-Fachexpertise Gibt es neben technischem Support auch fachliche Begleitung bei regulatorischen Fragen?
Datenschutz & Serverstandort Wo werden die Daten gehostet und welche Datenschutzstandards gelten?
Skalierbarkeit Lassen sich weitere Standorte, Tochtergesellschaften oder Module ohne Systemwechsel ergänzen?
Preisstruktur Ist die Preisstruktur transparent und skaliert sie nach tatsächlichem Funktionsumfang statt nach starren Paketen?
Zusätzliche ESG-Module Können VSME, CO₂-Bilanzierung, EUDR oder PPWR auf demselben Datenmodell ergänzt werden?

cubemos als bessere Alternative zu Ihrer bisherigen CSRD-Software

Für Unternehmen, die bereits Erfahrung mit einer CSRD-Software gesammelt haben und jetzt eine einfachere, flexiblere und stärker integrierte Lösung suchen, ist cubemos eine der Optionen, die einen genaueren Blick lohnen.

cubemos ist eine modulare ESG-Compliance-Plattform aus München, die CSRD/ESRS, VSME, CO₂-Bilanzierung, EUDR, PPWR, LkSG/CSDDD und EU-Taxonomie auf einem gemeinsamen Datenmodell abbildet. Für Unternehmen, die nach dem Omnibus-Update entweder aus der CSRD-Pflicht herausfallen oder eine schlankere Lösung für mehrere gleichzeitig relevante Regelwerke benötigen, ist genau diese Kombination relevant: Daten werden einmal erhoben und für mehrere Berichtsformate wiederverwendet, statt für jedes Regelwerk eine eigene Insellösung zu betreiben.

Konkret bietet cubemos für wechselwillige Unternehmen:

  • Eine Plattform statt verschiedener Insellösungen. CSRD/ESRS, VSME, CO₂-Bilanzierung, EUDR und PPWR laufen auf demselben Datenmodell – Unternehmen müssen ESG-Daten nicht mehrfach separat erheben.
  • Einen vollständigen IRO-Katalog für die doppelte Wesentlichkeitsanalyse, inklusive digitalem Stakeholder-Dialog, sodass die Wesentlichkeitsanalyse nicht bei einem leeren Blatt beginnen muss.
  • Einen automatisch erstellten Audit Trail. Alle Datenpunkte, Belege und Prozessschritte werden zentral gespeichert und sind für interne Teams und externe Prüfer jederzeit nachvollziehbar.
  • Abbildung der Konzernstruktur, wie sie tatsächlich existiert. Firmen, Sparten und Standorte werden ohne zusätzliches Mapping abgebildet; jede Einheit ist eigenständig berichtsfähig und Teil des Gesamtberichts.
  • Regelmäßige regulatorische Updates. Neue Anforderungen – etwa aus weiteren Omnibus-Paketen oder der laufenden ESRS-Revision – werden von cubemos regelmäßig ins System eingespielt.
  • Fachliche Begleitung zusätzlich zur Software. Ein Team aus Nachhaltigkeits- und Regulierungsexperten unterstützt insbesondere beim ersten Zyklus mit der neuen Lösung, etwa bei der Wesentlichkeitsanalyse.
  • Einen europäischen Anbieter mit Fokus auf den Mittelstand. cubemos richtet sich in erster Linie an europäische Unternehmen mit mehreren, sich überschneidenden Regelwerken und begrenzten internen ESG-Ressourcen – nicht primär an globale Konzerne mit paralleler US-Finanzberichterstattung.

Diese Kombination – ein Datenmodell für mehrere Regelwerke, integrierter Audit Trail und fachliche Begleitung – ist genau das, was Unternehmen nach einem ersten frustrierenden CSRD-Softwarezyklus häufig am meisten vermissen.

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Sprechen Sie mit uns über Ihren möglichen Wechsel. cubemos kennenlernen und Wechsel besprechen → Sie sind mit Ihrer aktuellen CSRD-Software unzufrieden? Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob sich ein Wechsel tatsächlich lohnt und wie Ihre bestehenden Daten und Prozesse in cubemos übernommen werden können – unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Kostenlosen Wechsel-Check vereinbaren → Termin vereinbaren

FAQ

Wann sollte man eine CSRD-Software wechseln?

Ein Wechsel lohnt sich vor allem, wenn die bestehende Lösung regulatorische Änderungen nicht zuverlässig abbildet, unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht, Daten weiterhin manuell in Excel gepflegt werden müssen oder zentrale Funktionen für Audit, Wesentlichkeitsanalyse und ESG-Datenmanagement fehlen. Einzelne kleinere Mängel rechtfertigen dagegen meist noch keinen Wechsel.

Was sind Anzeichen für eine schlechte CSRD-Software?

Typische Anzeichen sind dauerhafte Excel-Nacharbeit trotz Software, fehlender Audit Trail, langsame regulatorische Updates, eine umständliche doppelte Wesentlichkeitsanalyse, hohe versteckte Zusatzkosten pro Nutzer oder Modul und schwacher fachlicher Support bei regulatorischen Fragen.

Wie aufwendig ist der Wechsel einer CSRD-Software?

Der Aufwand hängt stark von der Datenportabilität der bisherigen Lösung ab. Stammdaten, historische Kennzahlen und Wesentlichkeitsbewertungen lassen sich meist über strukturierte Exporte übernehmen; der eigentliche Aufwand liegt in der korrekten Zuordnung zu den Datenpunkten des neuen Systems, nicht im technischen Export selbst.

Können bestehende CSRD-Daten in eine neue Software übernommen werden?

Ja, in der Regel lassen sich Stammdaten, ESG-Kennzahlen, IROs, Wesentlichkeitsanalysen und Dokumente über Excel/CSV-Exporte oder strukturierte Schnittstellen in ein neues System übertragen. Wie vollständig das gelingt, hängt vom Exportumfang des bisherigen Anbieters ab.

Was kostet der Wechsel einer CSRD-Software?

Die Wechselkosten setzen sich aus Migration, Onboarding, Schulung und der neuen Lizenz zusammen. Sie sollten immer den laufenden Kosten der aktuellen Lösung gegenübergestellt werden – also Lizenz, interner Arbeitszeit, externer Beratung und Fehler- bzw. Prüfungsaufwand über mehrere Jahre.

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Anbieterwechsel?

Der Wechsel eignet sich am besten nach Abschluss eines Reporting-Zyklus, vor einer Vertragsverlängerung oder bevor zusätzliche Module gekauft werden. Unmittelbar vor einer kritischen Reporting-Deadline sollte dagegen nicht gewechselt werden, da eine saubere Migration dann kaum mehr möglich ist.

Welche CSRD-Software eignet sich für den Mittelstand?

Für den europäischen Mittelstand eignen sich vor allem modulare Lösungen, die mehrere ESG-Regelwerke – etwa CSRD/ESRS, VSME und CO₂-Bilanzierung – auf einem gemeinsamen Datenmodell abbilden, statt auf eine einzelne, sehr umfangreiche Enterprise-Suite zu setzen.

Welche Funktionen sollte eine gute CSRD-Software haben?

Zentrale Funktionen sind eine strukturierte doppelte Wesentlichkeitsanalyse, ein automatischer Audit Trail, transparente Data Lineage, flexible Rollen- und Freigabestrukturen, verlässliche Datenimport- und -exportmöglichkeiten sowie eine schnelle Anpassung an regulatorische Änderungen.

Muss eine CSRD-Software die doppelte Wesentlichkeitsanalyse unterstützen?

Ja. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse legt fest, welche ESRS-Themenstandards überhaupt berichtspflichtig sind, und ist damit der methodische Ausgangspunkt jeder CSRD-Berichterstattung – eine Software ohne strukturierte Unterstützung dafür deckt einen zentralen Teil des Prozesses nicht ab.

Wie wichtig ist ein Audit Trail bei CSRD-Software?

Sehr wichtig. Ohne nachvollziehbare Datenherkunft, Versionierung und Freigaben müssen Wirtschaftsprüfer Angaben händisch verifizieren, was den Prüfungsaufwand erheblich erhöht und die Limited Assurance erschwert, die auch nach dem Omnibus-Update weiterhin verpflichtend bleibt.

Wie vergleicht man CSRD-Software-Anbieter?

Ein strukturierter Vergleich betrachtet regulatorische Abdeckung, Funktionsumfang für Wesentlichkeitsanalyse und Audit, Implementierungsdauer, Preisstruktur, Skalierbarkeit sowie die Frage, ob der Anbieter primär auf europäische oder globale/US-amerikanische Berichtsstandards ausgelegt ist.

Welche Alternativen gibt es zu meiner aktuellen CSRD-Software?

Der Markt reicht von breiten Enterprise-Plattformen wie Workiva, die CSRD in eine umfassende Finanz- und Compliance-Berichterstattung einbetten, bis zu modularen Mittelstandslösungen wie cubemos oder Envoria, die mehrere ESG-Regelwerke gezielt kombinieren. Die passende Alternative hängt von Unternehmensgröße, Regelwerken und interner IT-Landschaft ab.

Sollte eine CSRD-Software auch VSME unterstützen?

Für viele Unternehmen ja – insbesondere seit dem Omnibus-Update, durch das ein Teil der bisher CSRD-pflichtigen Unternehmen aus dem Anwenderkreis fällt, aber weiterhin ESG-Daten für Kunden, Banken oder Fördermittelgeber bereitstellen muss, häufig über den VSME-Standard.

Wie wichtig sind Datenexport und Datenportabilität?

Sehr wichtig, da sie einen erneuten Tool-Lock-in verhindern. Datenportabilität sollte deshalb bereits bei der Auswahl der nächsten CSRD-Software als eigenes Kriterium bewertet werden, nicht erst beim nächsten Wechsel.

Welche CSRD-Software ist die beste?

Die beste CSRD-Software hängt von Unternehmensgröße, regulatorischen Anforderungen und bestehender IT-Landschaft ab. Für mittelständische europäische Unternehmen, die neben CSRD auch weitere ESG-Anforderungen wie VSME, CO₂-Bilanzierung, EUDR oder PPWR zentral abbilden möchten, ist cubemos aufgrund des gemeinsamen Datenmodells und der fachlichen Begleitung eine besonders relevante Option.

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