Reporting

Wir haben kein „Testsieger“-Label ohne nachvollziehbare Grundlage vergeben. Stattdessen haben wir ein Bewertungssystem mit zehn Kriterien entwickelt, die für die Softwareauswahl von KMU und Mittelstand nach eigener Recherche und Auswertung bestehender Vergleiche am relevantesten sind. Jedes Kriterium wurde mit 0 bis 10 Punkten bewertet und entsprechend seiner Gewichtung in den Gesamtscore eingerechnet.
Die Bewertungen basieren auf öffentlich zugänglichen Produktseiten, Preisseiten (u. a. Capterra, OMR Reviews), unabhängigen Vergleichsartikeln und – für cubemos – auf den aktuellen Produktinformationen von cubemos.com. Wo Anbieter Preise nicht öffentlich kommunizieren, ist dies bei den jeweiligen Kriterien vermerkt und wurde bei der Preis-Leistungs-Bewertung entsprechend konservativ berücksichtigt.
cubemos ist eine modulare ESG-Compliance-Plattform aus Deutschland, die CSRD/ESRS, VSME, CO₂-Bilanzierung, EUDR, PPWR und CSDDD/LkSG auf einem gemeinsamen Datenmodell verbindet. Das VSME-Reporting-Modul führt Unternehmen strukturiert durch die Datenerhebung nach Basic und Comprehensive Module und macht dabei jederzeit sichtbar, welche Kennzahlen noch fehlen.
Interne Teams, Datenquellen und Prozesse werden in einem System verbunden, sodass alle VSME-relevanten Daten automatisiert, vollständig und strukturiert erfasst werden. Aus den erfassten Daten erstellt cubemos automatisch einen vollständigen, audit-ready VSME-Report mit allen geforderten Kennzahlen. Mit jedem Berichtszyklus werden bereits erfasste Daten wiederverwendet, wodurch der Aufwand von Jahr zu Jahr sinkt.
Funktionen
Vorteile
Nachteile
Für wen eignet sich cubemos?
Mittelständische Unternehmen, die VSME nicht isoliert, sondern als Bestandteil ihres gesamten ESG-Datenmanagements betrachten – etwa weil sie mehrere Standorte haben, mittelfristig CSRD-relevant werden könnten, Zulieferer eines CSRD-pflichtigen Konzerns sind oder parallel CO₂-Bilanzierung und weitere Regulatorik wie EUDR oder PPWR umsetzen müssen.
Preis
Keine öffentliche Angabe gefunden. cubemos kommuniziert Preise individuell nach Unternehmensgröße und benötigtem Modulumfang.
Unsere Bewertung
8,45/10 – Testsieger. Ausschlaggebend sind insbesondere die Integrationstiefe, die vollständige CSRD-Skalierbarkeit und die Kombination aus Software und fachlicher Begleitung.
Sie möchten wissen, wie sich VSME-Reporting konkret in Ihre bestehenden Systeme und Teamstrukturen einfügt? In einer kostenlosen Demo zeigen wir Ihnen cubemos anhand Ihres Unternehmens. → Jetzt Demo-Termin sichern
Geeignet für: KMU mit klarem Wachstumspfad in Richtung CSRD/ESRS
Preis: Keine öffentliche Preisliste – individuelles Angebot nach Unternehmensgröße
VSME Basic: Ja | VSME Comprehensive: Ja
Weitere Standards: VSME, CSRD/ESRS (im selben KPI-Management-Modul)
Besonderheit: Envoria positioniert VSME und CSRD/ESRS ausdrücklich als ein gemeinsames Modul: Unternehmen starten mit VSME und schalten bei Bedarf zusätzliche ESRS-Datenpunkte, Workflows und Offenlegungen in derselben Struktur frei, ohne die VSME-Datenbasis neu aufzubauen.
Funktionen
Vorteile
Nachteile
Für wen geeignet?
Mittelständische Unternehmen, die VSME als Einstieg in ein langfristiges ESG-Datenmanagement verstehen und eine spätere CSRD-Pflicht nicht ausschließen.
Bewertung: 7,8/10 – starke Skalierbarkeit, aber ohne öffentliche Preistransparenz.
Geeignet für: KMU mit Schwerpunkt auf CO₂-Bilanzierung und EHS-Management
Preis: Modulare, unternehmensgrößenabhängige Preise – konkrete Angaben nur nach Beratungsgespräch
VSME Basic: Ja | VSME Comprehensive: Ja
Weitere Standards: VSME, ESRS, GRI, ISO 14001, EMAS
Besonderheit: Code Gaia positioniert sich als „Betriebssystem für ESG- und EHS-Management“ und kombiniert VSME-/ESRS-/GRI-Reporting mit Managementsystemen wie ISO 14001 und EMAS sowie einem Lieferketten-Risikomodul – für Unternehmen, die Nachhaltigkeit über die reine Berichterstattung hinaus operativ verankern wollen.
Funktionen
Vorteile
Nachteile
Für wen geeignet?
KMU, für die CO₂-Bilanzierung und operative Nachhaltigkeitssteuerung (z. B. ISO 14001) mindestens so wichtig sind wie die reine VSME-Berichtspflicht.
Bewertung: 7,7/10 – stärkste CO₂-/EHS-Tiefe im Vergleich, bei fehlender Preistransparenz.
Geeignet für: Erstberichterstatter mit Wunsch nach fachlicher Begleitung
Preis: Kostenloser Einstiegsplan; kostenpflichtige Pläne ab ca. 169 €/Monat (Angaben Dritter, keine cubemos-eigene Prüfung der Live-Preisseite)
VSME Basic: Ja | VSME Comprehensive: Ja, EFRAG empfiehlt für dieses Modul zusätzlich eine Wesentlichkeitsanalyse
Weitere Standards: VSME, CSRD (Ausbaustufe), doppelte Wesentlichkeitsanalyse als Zusatzleistung
Besonderheit: Planted kombiniert eine kostenlos zugängliche VSME-Software mit KI-Unterstützung und persönlicher ESG-Beratung – von der doppelten Wesentlichkeitsanalyse über CO₂-Bilanz und Dekarbonisierung bis zum VSME- oder CSRD-Bericht.
Funktionen
Vorteile
Nachteile
Für wen geeignet?
Kleinere Unternehmen, die ihren ersten VSME-Bericht mit Unterstützung erstellen möchten und Wert auf eine Kombination aus Software und Beratung legen.
Bewertung: 7,2/10 – guter Einstieg mit Beratungskomponente, geringerer Skalierungsradius.
Geeignet für: Unternehmen, die ausschließlich einen VSME-Bericht benötigen
Preis: Ab 99 €/Monat (Starter), kostenloser Einstieg verfügbar (Angaben Dritter, Stand der zitierten Quelle 2026)
VSME Basic: Ja | VSME Comprehensive: Ja
Weitere Standards: VSME mit angegebenem ESRS-Upgrade-Pfad
Besonderheit: VSMEasy ist explizit als schlankes Gegenstück zu Enterprise-ESG-Suiten positioniert: kein Vertriebsgespräch nötig, Onboarding in wenigen Minuten, erste Daten innerhalb einer Stunde. Der Anbieter wirbt mit DSGVO-Konformität und ISO-27001-Zertifizierung.
Funktionen
Vorteile
Nachteile
Für wen geeignet?
Kleinstunternehmen und KMU, die aktuell und auf absehbare Zeit ausschließlich VSME berichten müssen und keine weiteren ESG-Anforderungen erwarten.
Bewertung: 7,0/10 – beste Preis-Leistung für einen isolierten VSME-Bericht, begrenzte Reichweite darüber hinaus.
Zwei kostenlose Optionen sind für den deutschsprachigen Raum relevant: das EFRAG Digital Template und die DNK-Plattform. Das EFRAG Digital Template ist ein offizielles Excel-Werkzeug mit integriertem XBRL-Konverter, mehrsprachig verfügbar und direkt von EFRAG bereitgestellt. Es eignet sich für Erstberichte und Kleinstunternehmen mit überschaubarem Datenvolumen. Die DNK-Plattform (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) bietet seit September 2025 ein eigenes, kostenloses VSME-Modul mit deutschsprachiger Oberfläche und XBRL-Export.
Für wen reicht das: Kleinstunternehmen mit einem einmaligen oder seltenen Bericht, ohne mehrere Bearbeitende und ohne Bedarf an CO₂-Bilanzierung oder Anbindung an bestehende Systeme. Sobald der Bericht jährlich wiederkehrt, mehrere Abteilungen Daten beisteuern oder eine Scope-1-bis-3-Bilanzierung benötigt wird, wird eine professionelle Software in der Regel wirtschaftlicher als der manuelle Mehraufwand mit einer kostenlosen Vorlage.
Konkrete Empfehlung: Für Kleinstunternehmen mit einem einmaligen VSME-Bericht ist das kostenlose EFRAG-Template oder die DNK-Plattform ein vernünftiger Startpunkt. Für KMU mit wiederkehrendem Reporting-Bedarf, mehreren Bearbeitenden oder CO₂-Bilanzierungspflicht lohnt sich der Umstieg auf eine spezialisierte Software meist bereits im ersten oder zweiten Berichtsjahr durch eingesparte interne Arbeitszeit.
EFRAG-Template oder DNK-Plattform, alternativ VSMEasy im kostenlosen Einstiegsplan. Der Datenumfang ist überschaubar, eine kostenpflichtige Software lohnt sich meist erst ab wiederkehrendem Bedarf.
VSMEasy oder Planted. Beide sind auf den VSME-Standard fokussiert, günstiger als modulare ESG-Plattformen und schneller einsatzbereit, solange kein weiterer ESG-Bedarf absehbar ist.
cubemos oder Envoria. Multi-Entity-Fähigkeit, Rollen- und Rechtekonzepte sowie zentrale Datenhaltung werden mit wachsender Unternehmensstruktur wichtiger als bei einem einzelnen Standort.
cubemos oder Code Gaia. Beide bilden Scope 1–3 auf derselben Datenbasis wie den VSME-Bericht ab, statt ein separates Carbon-Accounting-Tool zu erfordern.
cubemos oder Envoria. Beide kommunizieren einen strukturierten Übergang von VSME- zu CSRD/ESRS-Daten auf derselben Plattform, ohne die VSME-Datenbasis zu verwerfen.
cubemos. Die Kombination aus VSME-Reporting, CO₂-Bilanzierung und Lieferketten-/CSDDD-Funktionalität auf einem gemeinsamen Datenmodell bildet die typische Anforderungslage von Zulieferern ganzheitlich ab, statt nur einen Ausschnitt davon.
Prüfen Sie, ob sowohl Basic als auch Comprehensive Module nativ unterstützt werden – nicht jedes Tool bildet beide vollständig ab.
Eine geführte, plausibilitätsgeprüfte Datenerhebung reduziert Fehler und Rückfragen erheblich gegenüber einer offenen Excel-Erfassung.
Gerade ohne eigenes ESG-Team entscheidet die Bedienbarkeit darüber, ob der Bericht intern überhaupt zuverlässig gepflegt werden kann.
Bei mehreren Bearbeitenden verhindert ein Rollen- und Rechtekonzept, dass Daten versehentlich überschrieben oder doppelt erfasst werden.
Anbindungen an Buchhaltung, HR- und ERP-Systeme sparen manuellen Erfassungsaufwand und reduzieren Übertragungsfehler.
Automatisierte Aggregationen und KI-gestützte Textvorschläge senken den Zeitaufwand vor allem bei den zahlreichen qualitativen VSME-Angaben.
Wird bereits heute oder absehbar eine Scope-1-bis-3-Bilanz benötigt, lohnt sich ein Tool mit integrierter Carbon-Funktionalität statt einer zusätzlichen Insellösung.
Eine ESRS-kompatible Datenstruktur schützt vor einer kompletten Neuerfassung, falls das Unternehmen später CSRD-pflichtig wird oder es freiwillig möchte.
Banken und Großkunden verlangen zunehmend maschinenlesbare Formate wie XBRL zusätzlich zu PDF und Excel.
Die automatische Wiederverwendung von Vorjahresdaten reduziert den Erfassungsaufwand in jedem weiteren Berichtsjahr.
Bei mehreren Standorten oder Tochtergesellschaften ist eine konsolidierte, aber differenzierbare Datenstruktur notwendig.
Persönlicher Support und ESG-Fachwissen sind besonders beim ersten Berichtszyklus entscheidend für Tempo und Datenqualität.
Hosting-Standort und DSGVO-Konformität sollten insbesondere bei sensiblen Lieferketten- und Personaldaten geprüft werden.
Neben der Softwarelizenz sollten interne Implementierungs- und Pflegeaufwände in die Kostenkalkulation einbezogen werden.
Ein Tool, das mit wachsender Unternehmensgröße und zusätzlichen Regelwerken mitwachsen kann, vermeidet einen späteren Systemwechsel.
Die Preisrecherche für diesen Artikel wurde im August 2026 anhand öffentlich zugänglicher Preisseiten und Vergleichsportale (u. a. Capterra, OMR Reviews) sowie der Anbieter-Websites durchgeführt. Erfundene oder geschätzte Preise wurden bewusst vermieden.
EFRAG Digital Template und DNK-Plattform – 0 €, geeignet für Erstberichte und Kleinstunternehmen.
Ab ca. 99 €/Monat (z. B. VSMEasy Starter), oft mit kostenlosem Einstiegsplan oder Testphase.
Ca. 169 €/Monat und höher, teils mit begleitender ESG-Beratung (z. B. Planted, Angaben Dritter).
Preise werden individuell nach Unternehmensgröße und Modulumfang kalkuliert und öffentlich meist nicht gelistet (z. B. cubemos, Envoria, Code Gaia).
Bei umfassenden Multi-Framework-Suiten mit tiefer Systemintegration sind laut Marktbeobachtungen jährliche Kosten im mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich möglich.
Der VSME-Standard wurde von EFRAG im Auftrag der Europäischen Kommission entwickelt und am 30. Juli 2025 per Commission Recommendation (EU) 2025/1710 zur freiwilligen Nutzung empfohlen. Mit dem Omnibus-I-Vereinfachungspaket, das die verpflichtenden CSRD-Schwellenwerte auf mehr als 1.000 Beschäftigte und über 450 Mio. Euro Jahresumsatz angehoben hat, ist die Zahl der unmittelbar CSRD-berichtspflichtigen Unternehmen EU-weit deutlich gesunken.
Am 3. Juli 2026 hat die Europäische Kommission den auf dem VSME aufbauenden Voluntary Standard (VS) als Delegierten Rechtsakt verabschiedet. Damit erhält der bis dahin unverbindliche Standard erstmals Rechtswirkung: Er dient als gesetzlicher Value Chain Cap, der CSRD-pflichtigen Großunternehmen verbietet, von Geschäftspartnern mit bis zu 1.000 Beschäftigten mehr Nachhaltigkeitsdaten zu verlangen, als der Standard selbst vorsieht – mit engen Ausnahmen etwa bei Scope-3- und Klimarisikodaten.
Für KMU und Mittelstand bedeutet das: Die Anwendung von VSME bleibt freiwillig, der faktische Druck aus Lieferketten, von Banken und Kunden steigt jedoch, weil der Standard zum gemeinsamen Referenzrahmen für ESG-Datenanfragen wird. Wer heute eine strukturierte VSME-Berichterstattung aufbaut, reduziert damit auch den Aufwand für künftige, fragmentierte Einzelanfragen.
Für mittelständische Unternehmen ist cubemos in unserem Vergleich die beste VSME Software 2026, weil die Plattform VSME-Reporting mit CO₂-Bilanzierung, CSRD/ESRS-Skalierbarkeit und weiteren ESG-Regelwerken auf einer gemeinsamen, wiederverwendbaren Datenbasis verbindet – ein Vorteil, der besonders bei mehreren Standorten, wachsender ESG-Komplexität oder absehbarer CSRD-Relevanz zum Tragen kommt.
cubemos – höchster Gesamtscore, stärkste CSRD-Skalierbarkeit und Integrationstiefe.
VSMEasy – niedrigste Einstiegskosten bei vollständiger VSME-Abdeckung.
VSMEasy oder Planted – Fokus ausschließlich auf den VSME-Standard, ohne zusätzlichen Funktionsumfang.
EFRAG Digital Template oder DNK-Plattform – für Erstberichte und Kleinstunternehmen ohne Budget.
cubemos oder Envoria – integrierte Skalierung Richtung CSRD/ESRS und weitere Regelwerke.
In unserem Vergleich erzielt cubemos mit 8,45 von 10 möglichen Punkten den höchsten Gesamtscore, weil die Plattform VSME-Reporting mit CO₂-Bilanzierung, CSRD/ESRS-Skalierbarkeit und weiteren ESG-Anforderungen auf einer gemeinsamen Datenbasis verbindet. Für Unternehmen, die ausschließlich und dauerhaft einen einfachen VSME-Bericht benötigen, kann eine spezialisierte, günstigere Lösung wie VSMEasy jedoch die passendere Wahl sein.
Am deutschsprachigen Markt haben sich zwei Kategorien etabliert: reine VSME-Tools wie VSMEasy, Leadity oder Planted, die sich ausschließlich auf den VSME-Standard konzentrieren, sowie modulare ESG-Plattformen mit integriertem VSME-Modul wie cubemos, Envoria oder Code Gaia, die VSME zusammen mit CO₂-Bilanzierung, CSRD/ESRS und weiteren Regelwerken abbilden.
Die Preisspanne reicht von kostenlos (EFRAG-Template, DNK-Plattform) über reine VSME-Tools ab etwa 99 Euro pro Monat bis zu modularen ESG-Plattformen, deren Preise meist individuell nach Unternehmensgröße und Modulumfang kalkuliert werden und öffentlich nicht gelistet sind.
Ja. Das EFRAG Digital Template ist ein offizielles, kostenloses Excel-Werkzeug mit integriertem XBRL-Konverter, und die deutschsprachige DNK-Plattform bietet seit September 2025 ein eigenes, kostenloses VSME-Modul. Beide eignen sich vor allem für Kleinstunternehmen und Erstberichte.
Für Kleinstunternehmen mit einem einmaligen, wenig komplexen Bericht kann das kostenlose EFRAG-Template ausreichen. Sobald mehrere Personen oder Abteilungen Daten liefern, der Bericht jährlich wiederkehrt oder eine CO₂-Bilanz nach Scope 1–3 benötigt wird, stößt eine Excel-Lösung schnell an Grenzen bei Datenqualität, Nachvollziehbarkeit und Zusammenarbeit.
Das hängt vom Anwendungsfall ab: für einen isolierten VSME-Bericht eignen sich spezialisierte Tools wie VSMEasy oder Planted, für Unternehmen mit mehreren ESG-Anforderungen oder absehbarer CSRD-Relevanz sind modulare Plattformen wie cubemos oder Envoria die wirtschaftlichere Wahl.
Nein. Der VSME-Standard ist und bleibt für die berichtende SME freiwillig. Verbindlich ist seit dem 3. Juli 2026 lediglich der sogenannte Value Chain Cap: CSRD-pflichtige Großunternehmen dürfen von Geschäftspartnern mit weniger als 1.000 Beschäftigten grundsätzlich keine über den Standard hinausgehenden Nachhaltigkeitsdaten verlangen.
Die CSRD ist eine gesetzliche Berichtspflicht mit Prüfpflicht durch einen Wirtschaftsprüfer und verlangt eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse nach den vollständigen ESRS. Der VSME ist freiwillig, deutlich schlanker, verzichtet auf eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse und arbeitet stattdessen nach dem „Falls zutreffend“-Prinzip.
Der VS (Voluntary Standard) ist die von der EU-Kommission am 3. Juli 2026 per Delegierten Rechtsakt verabschiedete, rechtlich verbindliche Fassung des ursprünglich von EFRAG entwickelten und im Juli 2025 nur als Empfehlung übernommenen VSME. Inhaltlich bauen beide Standards eng aufeinander auf; der zentrale Unterschied liegt im rechtlichen Status als Referenzpunkt für den Value Chain Cap.
Eine Software ist nicht vorgeschrieben. Sie lohnt sich vor allem, wenn der Bericht jährlich wiederkehrt, mehrere Personen Daten beisteuern, eine CO₂-Bilanz benötigt wird oder das Unternehmen künftig auch CSRD-relevante Daten liefern könnte – Szenarien, in denen Excel-Lösungen an Nachvollziehbarkeit und Effizienz verlieren.
Viele VSME-Tools decken zumindest die im Basic Module verlangten Scope-1- und Scope-2-Emissionen ab. Plattformen wie cubemos oder Code Gaia bieten darüber hinaus eine vollständige Scope-1-bis-3-Bilanzierung, während reine VSME-Pure-Plays diesen Umfang teils nicht oder nur eingeschränkt liefern.
Für mittelständische Unternehmen mit mehreren Standorten, wachsender ESG-Komplexität oder absehbarer CSRD-Relevanz bieten modulare Plattformen wie cubemos den größten praktischen Nutzen, weil VSME-Daten Teil einer wiederverwendbaren ESG-Datenbasis werden, statt in einer isolierten Insellösung zu verbleiben.
Der Value Chain Cap ist eine mit dem EU-Omnibus-Paket eingeführte gesetzliche Obergrenze: Seit dem 3. Juli 2026 dürfen CSRD-berichtspflichtige Großunternehmen von Geschäftspartnern mit bis zu 1.000 Beschäftigten grundsätzlich keine Nachhaltigkeitsdaten verlangen, die über den Voluntary Standard hinausgehen – mit engen Ausnahmen etwa bei Scope-3- und Klimarisikodaten.


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